Nachgefragt: Compute New World

Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung - Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (VUCA) bestimmen das Alltagsleben.

Sind wir 4.0 kompatibel?

Wo wären wir ohne die Digitalisierung? Wären wir nicht verloren ohne Online-Banking, ohne Online-Buchung, ohne Online-Shopping, ohne Online-Chat, ohne Online-Suche, ohne Online-Leben?

Alles ist online. Wozu brauchen wir dann noch "richtige" Banken oder Geschäfte mit "richtigen" Menschen, zu denen wir hingehen? Wir sind schlau und das ist es, was wir wollten: Alles sofort ohne vom Sofa aufzustehen.

Maschinen sollen die Arbeit für uns erledigen: Zugegeben, die Idee ist ja schon etwas älter. ABER künftig sollen die Maschinen nicht nur die Arbeit für uns erledigen, sondern auch entscheiden, welche Arbeit wie, wann und wo getan werden soll. Man nennt das "künstliche Intelligenz". Und was machen wir in der Zeit, in der die Maschinen künstlich intelligent sind? Wir sitzen auf dem Sofa und rauchen Wasserpfeife.

Zukunftsszenarien vom autonomen Fahren, von der digitalisierten Fabrik oder vom 100%igen Online-Leben zeigen uns, dass wir besser auf unserem Sofa sitzen bleiben, um das System nicht zu stören. Wir werden ja nicht mehr unbedingt gebraucht. Kollege Computer kann viel und wird immer besser. Ist es das was wir wollten? Dann sollen doch die Roboter Steuern zahlen, und das nicht zu knapp. Wir haben ja schließlich Wünsche, wenn wir den ganzen Tag auf dem Sofa sitzen.

Kurze Frage: Wem gehören die Roboter? Unsinn: Ist doch klar, dass die verdienen, die oben auf sind. Also doch nicht Sofa und Wasserpfeife für alle? Glücklicherweise brauchen wir uns darüber keine Gedanken machen, oder?

Angelika, 28. Dezember 2018


Was ist gemeinsame Führung?

Angesichts aktueller Veränderungen in der Arbeitswelt (VUCA) treten neue Ansätze moderner Führung in den Vordergrund. Es sollen innovative Lösungen geschaffen werden zur Verbesserung der Arbeitsprozesse und Stärkung des Miteinanders im Unternehmen.

„Gemeinsame Führung" ist ein möglicher Ansatz zur Erreichung von Teamzielen durch gegenseitige Abhängigkeit und gemeinsame Beeinflussung unter den Teammitgliedern.

Führungskräfte könnenim Team fördern, indem sie ein bescheidenes Verhalten (beinhaltet Selbstwahrnehmung, Lernfähigkeit, Wertschätzung und Hervorhebung der Beiträge von Teammitgliedern) zeigen. Außerdem ist die Proaktivität von Teammitgliedern eine wichtige Randbedingung für die Wirksamkeit von „gemeinsamer Führung“.

Die positive Wirkung der Bescheidenheit von Führungskräften wird durch die proaktive Persönlichkeit im Team und die Teamleistung verstärkt, sodass die Wirkung am stärksten ist, wenn beide Faktoren ein hohes Maß aufweisen. Der positive Effekt auf die gemeinsame Führung ist zudem deutlich stärker, wenn Teams aus höher qualifizierten Mitarbeitern bestehen.

Bei der Umsetzung des Modells „gemeinsame Führung“ spielt auch der Faktor Unternehmensgröße und die damit einhergehende Distanz bzw. Nähe zum Vorgesetzten sowie der Austausch im Team eine wichtige Rolle.

Isabelle, 7. Januar 2019